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Frischer Wind für das Allergenmanagement

Vernetzungsstelle startet aktualisierte Seminarreihe für Berliner Kitas im Landesprogramm gute gesunde Kita (LggK)

KI-generiert mit Google Gemini, 2026

Neues Jahr, aktuelle Standards: Am 12.06.2026 lud die Vernetzungsstelle pädagogische Fachkräfte, Verpflegungsverantwortliche und Küchenfachkräfte des Landesprogramms für die gute gesunde Kita (LggK) zur überarbeiteten Neuauflage des Seminars „Allergenmanagement und Allergenkennzeichnung in der Kita“ in die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin ein. Ziel war es, bewährte Inhalte an aktuelle fachliche Entwicklungen anzupassen und den Teilnehmenden praxistaugliche Lösungen für den Kita-Alltag zu vermitteln.

Fundiertes Wissen und interaktive Praxis

Nach der Begrüßung und einer thematischen Einführung durch Ines Kretschmann (Vernetzungsstelle) übernahm Referentin Sandra Taylor (Diätassistentin, zertifizierte Diät- und Ernährungsberaterin VFED und AGATE Anaphylaxie Trainerin) das Wort. Sie stellte das aktuelle Programm vor, das medizinische Grundlagen und rechtssichere Praxis verständlich miteinander verband:

  • Allergologische Grundlagen: Kompakter Überblick über Ursachen, Symptome und Therapien sowie über den Unterschied zwischen Unverträglichkeiten und Allergien.
  • Diagnose & Notfallmanagement: Überblick über moderne Diagnosemethoden (Hauttests, In-Vitro-Diagnostik) und die Bedeutung von Notfallsets bei strikter Karenz.
  • Die 5 Stufen der Kennzeichnung: Praxisnahe Anwendung der Kennzeichnungspflichten im Kita-Alltag.

Der rote Faden im Recht: Grundlage des Seminars war die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV). Im Mittelpunkt stand die Aktualisierung interner Prozesse – von klaren Zuständigkeiten über die lückenlose Erfassung von Rezepturen bis zum Umgang mit unbeabsichtigten Kreuzkontaminationen.

Aktiv im Dialog: Kleingruppen und Erfahrungsaustausch

Ein besonderer Schwerpunkt des Seminars war die Arbeit in Kleingruppen. Die Teilnehmenden bearbeiteten konkrete Fragestellungen aus ihrem Kita-Alltag und diskutierten ihre Erfahrungen im Plenum.

Der abschließende Austausch zeigte: Der Handlungsbedarf in den Einrichtungen bleibt hoch, und der kontinuierliche Dialog zwischen allen Akteuren der Verpflegung ist wichtiger denn je. Der Workshop bot dafür einen passenden, aktualisierten Rahmen.

Ausblick

Die Vernetzungsstelle bedankt sich für das große Interesse und die engagierte Mitarbeit. Auch künftig steht sie als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um gesundheitsfördernde, nachhaltige Kitaverpflegung und zeitgemäße Ernährungsbildung zur Verfügung. Das Ziel bleibt klar: Gesundheitsförderung, Nachhaltigkeit und Sicherheit transparent und fachlich fundiert zu verknüpfen.

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