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Qualitätskriterien

Die „Berliner Qualitätskriterien“ waren im Jahr 2003 die bundesweit ersten Qualitätsanforderungen für ein schulisches Mittagessen. Ihre Erarbeitung wurde von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung initiiert und von der AOK Berlin sowie der Senatsverwaltung Bildung unterstützt. Hintergrund für ihre Erarbeitung war die damalige Einführung von Ganztagsschulen in Deutschland.

DGE-Qualitätsstandard als aktueller Referenzrahmen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) wurde ab 2007 vom Bundesministerium für Ernährung beauftragt, einen bundesweiten Qualitätsstandard für die Schulverpflegung zu erstellen und kontinuierlich zu überarbeiten. Er stellt die Basis für die aktuellen qualitativen und quantitativen Anforderungen an das Berliner Schulmittagessen dar. Die seit dem 01.08.2017 laufenden Verträge für das Mittagessen an Grundschulen basieren auf der 4. Auflage (2015) des „DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“.

Qualitätsentwicklung beim Schulessen

Durch das am 01.08.2013 in Kraft getretene „Gesetz über die Qualitätsverbesserung des Schulmittagessens“ wurde der bereits 2003 mit den „Berliner Qualitätskriterien“ begonnene Prozess der Qualitätsentwicklung entscheidend beschleunigt. Mit dem Gesetz wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Qualitätsverbesserung des Schulmittagessens und eine stärkere Mitbestimmung der Schulen bei der Auswahl des Essenanbieters geschaffen.

Wesentliche Bausteine waren dabei:

  • Erarbeitung von Musterausschreibungsunterlagen
  • Abstimmung einheitlicher Abläufe des Vergabeverfahrens
  • Festlegung eines Festpreises in Höhe von 3,25 € für das Mittagessen an Grundschulen
  • Stärkung der schulinternen Qualitätssicherung durch Mittagessensausschüsse sowie der externen Kontrolle durch die Qualitätskontrollstelle Schulmittagessen
DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung, 4. Auflage (PDF 2 MB)
Qualitätsentwicklung der Berliner Schulverpflegung ab 2003