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Externe Kontrolle

In Berlin sollen die qualitativen Anforderungen an das Mittagessen nicht nur in den zwischen Schulämtern und Anbietern geschlossenen Verträgen stehen, sondern sich täglich „auf den Tellern“ der Schüler*innen wiederfinden.

Qualitätskontrollstelle Schulessen

Deshalb wurde eine vom Land finanzierte „Qualitätskontrollstelle Schulessen“ eingerichtet, die Ende 2016 ihre Arbeit aufnahm. Sie stellt ein bundesweites Novum dar und fungiert als „Dienstleister“ der öffentlichen Berliner Schulträger.

Aufgaben und Arbeitsweise

Zu den Aufgaben der Qualitätskontrollstelle gehört aktuell die Überprüfung der ernährungsphysiologischen und sensorischen Qualität des Schulessens an Berliner Grundschulen auf Grundlage der mit den Essenanbietern vertraglich vereinbarten, einheitlichen Leistungsanforderungen. Hierzu führt sie stichprobenartige und anlassbezogene, unangekündigte Audits sowohl in den Produktionsküchen der Anbieter als auch den Ausgabeküchen der Schulen durch. Darüber hinaus werden durch sie chemische Nährwertanalysen des Mittagessens beauftragt.
Insgesamt werden dabei ca. 50 Kontrollkriterien überprüft.

Ergebnisse und Konsequenzen

Ihre Prüfergebnisse übermittelt die Qualitätskontrollstelle an die überprüften Essenanbieter und die betreffenden Schulämter. Die Schulämter müssen als Auftraggeber entscheiden, ob und welche Sanktionen bei festgestellten Vertragsverletzungen angemessen sind.