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Kostenfreies Gemüse und Obst für Berliner Schulen / Auftaktveranstaltung des Berliner IN FORM-Projekts 2019/20

Gemüse-Obst-Abokisten für 9 Berliner Modellschulen im Schuljahr 2019/20 – wöchentlich, bio, saisonal und aus der Region!

Am 25.09.2019 fand die Auftaktveranstaltung zum IN FORM- Projekt „Akzeptanz nachhaltiger Ernährung durch Verbraucherbildung“ in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg statt.

Woher kommen unsere Lebensmittel, was hat mein Essen mit dem Klima zu tun und wie schmeckt nachhaltige Ernährung?

Diesen und vielen weiteren Fragen zur Ernährung der Zukunft wollen Schüler*innen und Lehrkräfte von neun Berliner Sekundarschulen und Förderzentren ein Schuljahr lang im Rahmen ihrer Verbraucherbildung nachgehen.

Mit Fördermitteln des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden sie dabei von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. und ihren Partnern, der Technische Universität Berlin - Institut für Berufliche und Arbeitslehre/  Fachgebiet Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft und der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin - Brandenburg e.V. (FÖL) begleitet.

Nachhaltige Ernährung berücksichtigt, laut Qualitätsstandard für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., neben den Dimensionen „Ökologie, Gesellschaft und Wirtschaft“ auch „Gesundheit“.

Am praktischen Einsatz kostenfreier „regional-saisonaler Abo-Kisten“ mit Gemüse und Obst aus ökologischem Anbau sollen den beteiligten Schulen diverse Ansatzpunkte zur Verbraucherbildung entlang der Wertschöpfungskette vermittelt werden. Das Prinzip „Abo-Kiste“ ermöglicht den direkten Bezug zu den Erzeugern, fördert den Einsatz von Lebensmitteln nach saisonaler Verfügbarkeit und die Auseinandersetzung mit Fragen nachhaltiger Ernährung. „Im Modellvorhaben können Jugendliche Selbstwirksamkeit erleben, einen praktischen und emotionalen Zugang zu nachhaltiger Ernährung finden und durch kritisches und kreatives (Mit-) Denken ihr eigenes Konsumverhalten und das schulische Ernährungskonzept nachhaltig (mit-) gestalten“, sagt Projektleiterin Sabine Schulz-Greve, Vernetzungsstelle.

Denn nicht nur in Berlin, bundesweit führt fehlende Akzeptanz für das schulische Verpflegungsangebot in der Sekundarstufe zu geringen Teilnehmerzahlen und dadurch auf Seiten der Caterer zu geringem Interesse an Aufträgen in weiterführenden Schulen in den Jahrgangsstufen 7-10. Die Vernetzungsstelle und ihre Projektpartner setzen auf „mehr Akzeptanz durch Bildung und Mitsprache“.

Beim Auftakt am 25.09.19 wurde es gleich konkret: die „Märkische Kiste“ lieferte die ersten Gemüse-Obst-Abokisten in die Markthalle Neun und ca. 50 Schüler*innen verarbeiteten in einem öffentlichen Kochworkshop die regionalen Bio-Produkte zu einem saisonalen Snackbuffet für alle Modellschulen und ihre Gäste.

Wir freuen uns über die Teilnahme von neun Berliner Schulen:

  • Albrecht-von-Graefe-Schule (Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe)
  • Biesalski-Schule (Förderzentrum körperliche und motorische Entwicklung)
  • Carl-von-Linné-Schule (Schule für Körperbehinderte)
  • Ellen-Key-Schule (Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe)
  • Hufeland-Schule (Integrierte Sekundarschule)
  • Schule am Königstor (Integrierte Sekundarschule)
  • Sekundarschule Wilmersdorf (Integrierte Sekundarschule)
  • Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule
  • Wilhelm-Bölsche-Schule (Integrierte Sekundarschule)

Weitere Berichte

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