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Berliner Schulcaterern in die Töpfe schauen

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung hat auch in diesem Jahr wieder Berliner Schulcaterer eingeladen, während der “Tage der Schulverpflegung” ihre Küchen für Schülerinnen und Schüler zugänglich zu machen und ihnen unter dem Motto „Tage der offenen Schulküchen“ Einblicke in die Abläufe von Großküchen zu geben.

Diesem Aufruf sind 7 Caterer gefolgt, darunter einige der derzeit größten Anbieter auf dem Berliner Schulverpflegungsmarkt.

Vom 24.-26.09.2013 standen 17 Termine zur Verfügung, um mit einer Schulklasse einen Caterer zu besuchen. Wie sieht es aus, wenn z.B. ein Caterer 8000 Essen am Tag produzieren muss? Stehen dann einfach große Mengen an Pfannen nebeneinander?
Nein – alle benötigten Utensilien sind einfach viel, viel größer als zu Hause. Und diese Dimensionen konnten sich Schülerinnen und Schüler in der vergangenen Woche anschauen. Natürlich musste zu Beginn die Hygiene eingehalten werden: Hände waschen und Kittel anziehen. Dann konnte es los gehen.

Der Weg der Lebensmittel konnte nachvollzogen werden. Zuerst werden diese angeliefert und eingelagert. Hier gibt es sowohl Kühlräume, als auch Trockenlager, welche sehr gut sortiert sein müssen. In der Küche gibt es riesige Töpfe und Pfannen, und z.B. Kombidämpfer, welche es im Privathaushalt sehr selten gibt. In diesen werden die Lebensmittel mit Hilfe von Dampf gegart. Alle Geräte sind so angeordnet, dass sie optimal und zeiteinsparend genutzt werden können. Nach der Lebensmittelproduktion muss alles wieder gut gesäubert werden. Hierfür gibt es keine kleine Spülmaschine, sondern eine lange Spülstraße. Die Behälter und die verwendeten Materialien werden fast ohne die Hilfe von Mitarbeitenden auf einem Laufband gesäubert.

An diesen Tagen haben die Schüler/innen viele Einblicke in den Alltag eines Schulcaterers bekommen. Durch eine persönliche Fragerunde konnten einige Missverständnisse aus dem Weg geräumt und somit Platz für Transparenz geschaffen werden. Denn Essen ist Kommunikation!

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