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Fortbildung zum IN FORM-Projekt in der TU Berlin am 27.02.2020

Fortbildungsschwerpunkt: „Speisen nachhaltig planen – Rezepte mit dem NAHGAST-Rechner bearbeiten“

Im Rahmen des IN FORM-Projektes „Akzeptanz nachhaltiger Ernährung durch Verbraucherbildung“ erhalten die Teilnehmerschulen während der Projektlaufzeit verschiedene Unterstützungsangebote, z.B. Fortbildungen, Exkursionen und Praxisschulungen.

Beim zweiten Fortbildungstermin am 27.02.2020 wurde die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. erneut von ihrem Vorhabenpartner, dem Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin, unterstützt.

Zunächst nutzten die Teilnehmenden die Zeit für einen regen Austausch zum bisherigen Verlauf des Projektes und zu anstehenden Terminen. Sie stellten exemplarisch verschiedene Nutzungsmodelle der Bio-Abokiste mit saisonalem Gemüse und Obst aus der Region vor, die die Teilnehmerschulen seit Herbst 2019 erhalten. Zum Teil waren die Lehrkräfte selbst von der Kreativität und Begeisterungsfähigkeit ihrer Schüler*innen beim Thema „Nachhaltigkeit“ überrascht. Durch viele unterschiedliche Ideen bei der Verarbeitung von Gemüse und Obst und kreative Ideen zu Anlässen und Aktionen der Verteilung von Stückobst/-gemüse konnten die Schulen einen Anstieg beim Verzehr dieser Lebensmittelgruppe verzeichnen.

Anschließend referierten Karin Groth und Pascal Ohlhausen von der TU Berlin zum NAHGAST-Rechner. Das Speisenbewertungstool zum nachhaltigen Wirtschaften in der Außer-Haus-Gastronomie, das Rezepte hinsichtlich der Bereiche „Umwelt“, Gesundheit“ und „Fair für Mensch und Tier“ auswertet, konnten die Teilnehmenden dann mit Hilfe von Tablets und Beispielrezepten direkt ausprobieren. Bei der Optimierung von Rezepten konnten sie anhand der Auswertungsgrafiken verfolgen, dass z.B. die Reduktion oder der komplette Ersatz von Fleisch, der Einsatz von Bio- oder Vollkorn-Produkten oder fair gehandelten Zutaten zu einem besseren Ergebnis in den jeweiligen Bereichen führte.

Eine kleine sensorische Übung rundete die Veranstaltung ab. Die Teilnehmenden verkosteten eine optimierte Variante des „Shepherd’s Pie“ und bewerteten diese hinsichtlich des Aussehens, Geruch, Mundgefühl, Geschmack und der Gewürze. Im Rezept, das traditionell aus Hackfleisch mit Gemüse und Tomatensoße sowie einer Schicht aus Kartoffelbrei oder geriebenen Kartoffeln besteht, war u.a. das Hackfleisch durch Linsen ersetzt sowie die Käse- und Buttermenge reduziert worden.

Weitere Informationen:

IN FORM-Projekt „Akzeptanz nachhaltiger Ernährung durch Verbraucherbildung“

NAHGAST-Rechner

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