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Berlin ist Vorreiter bei der Integration von Bioprodukten in der Schulverpflegung

Eine aktuelle Studie des Zentrums für Technik und Gesellschaft der TU Berlin vergleicht die Formen der Schulverpflegung und den Einsatz von Biolebensmitteln in fünf europäischen Ländern.

Die Ergebnisse aus dem Projekt iPOPY, welches für "innovative Public Organic food Procurement for Youth" steht, wurden kürzlich veröffentlicht.


Die Studie vergleicht anhand fünf Kategorien die (Bio-)Schulverpflegung in Finnland, Italien, Dänemark, Norwegen und Deutschland. Untersucht wurden die Kategorien: Form der Schulverpflegung, Anteil der staatlichen Finanzierung, Ausmaß der politischen und verwaltungstechnischen Beteiligung an der Schulverpflegung, Maß der spezifischen Unterstützung für eine ökologische Schulverpflegung und die Möglichkeit ökologische Lebensmittel in die Schulverpflegung zu integrieren.

Die Studie zeigt, dass sich Berlin als Spitzenreiter bei der ökologischen Schulverpflegung etabliert hat. Durch die Berliner Qualitätskriterien konnte ein finanzieller Anteil von 10% Biolebensmittel eingeführt werden und gilt mittlerweile als akzeptierter Standard.

Deutschlandweit werden derzeit erst zwischen 3-4% Biolebensmittel in der Verpflegung von Ganztagsschulen verwendet.

Der durchschnittliche Preis für das Mittagessen in Ganztagsschulen liegt in Deutschland bei 2,43 €; die Preisspanne liegt dabei von 2,00 € bis 3,00 €.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie hier auch online einsehen und herunterladen. Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie hier.


Der englischsprachige Artikel: Increasing organic consumption through school meals – lessons learned in the iPOPY project wurde veröffentlicht in: Organic Agriculture 1:91–110.

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