Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin

Von der Elterninitiative zum nachhaltigen Beratungsnetzwerk

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Berlin begann ihre Arbeit im Jahr 2002 als unabhängige Initiative von Eltern zur Verbesserung des Verpflegungsangebotes an Grundschulen im Bezirk Pankow.

Mit dem Modellvorhaben „Gesunde Schulverpflegung an Berliner Ganztagsschulen“, gefördert vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau unterstützte die Vernetzungsstelle in den Jahren 2004/05 die neuen gebundenen Berliner Ganztagsschulen bei der Einführung und Gestaltung ihres Schulverpflegungsangebots.

Seit März 2006 ist die Vernetzungsstelle ein gemeinnütziger Verein.
Der Verein unterstützt jegliche Aktivitäten, die geeignet sind, eine qualitativ hochwertige und gesundheitsfördernde Gemeinschaftsverpflegung von Kindern und Jugendlichen zu sichern sowie Ernährungs- und Verbraucherbildung aller an der Gemeinschaftsverpflegung beteiligten Akteure zu fördern.

Die Vernetzungsstelle erarbeitete bereits im Jahr 2003 gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport und der AOK Berlin die bundesweit ersten Standards für die Qualität von Schulverpflegung.


Mit der Definition von „Schulverpflegung mit Qualität als Teil des Bildungsauftrags“ durch die Senatsverwaltung Bildung wurde 2005 die Vorbildfunktion schulischer Verpflegung  für die Ausprägung eines gesundheitsfördernden Lebensstils hervorgehoben.

Seit November 2008 führt der Verein im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin das IN FORM-Projekt „Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin“ durch.

Ziel des Projektes ist die Ausweitung der Netzwerkarbeit auf die Bereiche Kita und weiterführende Schulen, zur langfristigen Umsetzung der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Auftrag des BMELV erarbeiteten Standards für die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas und Schulen.


Der Verein wurde am 9. Juni 2015 mit dem Preis der Dr. Rainer Wild-Stiftung ausgezeichnet.