Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin

Werkstatt Ernährungs- und Verbraucherbildung in Berliner Ganztagsschulen

Seit Juni 2010 lädt die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin regelmäßig Lehrer/-innen und Erzieher/-innen von Ganztagsschulen zur Werkstatt Ernährungs- und Verbraucherbildung ein.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, in einem partizipativen Ansatz und über den Austausch von Lehrkräften unterschiedlicher Schulen den Teilnehmenden sowohl Unterstützung bei der Erarbeitung eines fächerübergreifenden schulinternen Curriculums zur Ernährungs- und Verbraucherbildung zu geben, als auch praktische Anregungen sowie Unterrichtsbausteine für den schulischen Ganztag zu vermitteln.
Konzeptionell lehnt sich die Werkstatt dabei an das Curriculum und die Kompetenzmodelle nach REVIS - Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen - an.

Einstieg jedes Termins ist ein Impulsvortrag eines fachlichen Experten zu einem „Wunschthema“ der Teilnehmenden mit anschließender Diskussion und einem Praxisteil. Die bisherigen Themen waren:
 
•    Ernährungs- und Verbraucherbildung nach REVIS
•    Zum Stand der Ernährungsbildung an Berliner Grundschulen – Analyse und Strategien zur Qualitätsentwicklung und Professionalisierung der Lehrkräfte
•    Partizipative Speiseplangestaltung als Teil von Ernährungsbildung
•    Schülerfirmen im Bereich Nahrungsmittelverarbeitung an Grundschulen
•    Bio kann jeder: saisonal, regional & bio für die Zwischenverpflegung
•    Ernährungs- und Verbraucherbildung im Lernort „Schulgarten“.

Die Werkstatt lebt durch die aktive Beteiligung der Lehrer/-innen und Erzieher/-innen. Dies führt nach und nach dazu, dass die Teilnehmenden ihre Anregungen und Erkenntnisse aus den Werkstattterminen in das Kollegium ihrer Schulen tragen.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein gelingendes Gesamtkonzept zur Verpflegung und Ernährungsbildung im schulischen Ganztag ist die Kooperation der Professionen, also die Zusammenarbeit von Lehrer/-innen und Erzieher/-innen. Die Teilnehmenden sehen hierin einen großen Gewinn für ihre Arbeit, denn sie können sich gegenseitig unterstützen, d.h. den Fachunterricht und Angebote der außerunterrichtlichen Betreuung sinnvoll aufeinander abstimmen.

Die laufende Evaluation zeigt schon jetzt große Zufriedenheit der Teilnehmenden und erste Effekte in Richtung einer Verstetigung und besseren Verzahnung der Aktivitäten der Schulen zur Ernährungsbildung zeichnen sich ab.

Informationen und Materialien zur Ernährungs- und Verbraucherbildung finden Sie hier.